Mittwoch, 23. Dezember 2009
Outbag Trip
Hot n Cold...
Endlich ist der Tag gekommen, endlich mal ans Reisen gehen!
Nächstes Ziel: Uluru, Kata Tjuta, Alice Springs
Doch zuerst einmal musste unser Campervan abgeholt werden, der uns auf unserer Reise (mehr oder weniger gut) begleiten sollte!
Also fuhren wir, Martin, Stefan und Daniel, nach Maroubra! Doch gleich das erste Problem, kein Geld! Hardys Bankkarte wurde gesperrt, aus welchen Gründen auch immer! Zudem hatte unser Boss das Geld noch nicht überwiesen!
Glücklicherweise konnte Martin das Geld vorstrecken, sodass alles klar ging!
Als wir unser Gefährt in Empfang nehmen konnten, aber schon die nächsten „Probleme“!
Die uns zugesicherte Mikrowelle war nicht im Auto, ein Fenster konnte nicht geschlossen werden...Nach dem ersten Theater ging es dann doch noch mit ein wenig Verspätung los!
Noch schnell das wichtigste zum Essen und Trinken für die nächsten Tage gekauft ( Nudeln, Nudeln, mehr Nudeln, Bohnen und nicht zu vergessen Wasser, viel Wasser) bevor es zum ersten Mal auf den australischen Highway ging!!
5200 km lagen vor uns, auf größtenteils menschenleeren Straßen!! yyeeeewwww
Abfahrt 10:00 Uhr
Nach den ersten 2 Stunden, gönnten wir uns dann erst einmal an der Rest Area das erste „Barbie!“
nach 3-4 Stunden Fahrt kamen wir langsam in die Gegenden, in denen man froh sein kann, alle 30 Min mal ein Auto zu sehen!
Kurz vor dem Einnicken am Steuer, kreuzten plötzlich geschätzte 500 Kühe, getrieben von Hunden, den Highway!
Endlich unsere erste Begegnung mit Tieren auf der Fahrt... und es sollte nicht die letzte bleiben!
Nach 17 Stunden Fahrt sollte dies genügen für den ersten Tag! Unsere erste Unterkunft war ein Parkplatz unmittelbar neben einer Rest Area in Narranda!
Noch schnell paar Nudeln warm gemacht und ab in die „Betten“
Martin hatte das große Los gezogen und durfte oben schlafen!
Die erste Nacht wurde jedoch gegen 4 Uhr am Morgen gestört, als es plötzlich anfing zu regnen , wie wir dachten! Wie sich allerdings herausstelle, war das nur die Sprenkelanlage für die Wiese direkt neben uns!
Somit „regnete“ es ab 4 Uhr für die nächsten 2 Stunden alle 17 Sekunden auf unseren Campervan! Einziger Vorteil, wir hatten die Waschanlage gespart!
Tag 2:Am nächsten Morgen ( Sonntag)um 6 Uhr ging es dann nach kleinem Fruehstueck auf die naechste Etappe! Es waren nun nur noch geschaetzte 3300km!
Wir befanden uns nun westlich von Sydney!
Und obwohl wir noch nicht wirklich im Outback waren, sahen wir schon jetzt so gut wie keine Menschen mehr! Zudem wurde es immer heisser! Doch verglichen mit dem was wir noch erleben sollte, war das noch Luxus!
Somit verbrachten wir wieder einen relativ ereignisfreien Tag bis Abends auf dem Highway, ohne es richtig weit gebracht zu haben! Getankt hatten wir mittlerweile trotzdem schon 6 Mal! Australien ist einfach unvorstellbar gross!
Ab dem Zweiten Tag begannen wir, den Tag in Fahrerschichten einzuteilen! Diejenigen, die nicht fahren mussten, hatten Zeit sich im hinteren Bereich des Campervans, der sogenannten Spielwiese auszutoben!
Unser naechster Nachtplatz war ein Mc Donalds Parkplatz!
Eigentlich hatten wir vor direkt am Meer zu schlafen, doch nun bemerkten wir, was die Australier damit meinen, wenn Sie vor den Fliegen und Muecken warnen!
Innerhalb von wenigen Sekunden ausserhalb vom Van, wurden wir regelrecht zerstochen und entschieden uns, bisschen mehr Innerorts am Mc Donald zu schlafen!
Naechster Tag, selbes Programm!
Aufstehen, Frühstücken und weiterfahren! Heute ging es dann ins „richtige“ Outback! Nur nuch eine Strasse bis zu unserem Ziel, doch das Problem war, wir hatten noch 1400km auf dieser einen Strasse vor uns! Und nun wurde es richtig heiß! Mittags mussten wir dann mal wieder Tanken und entschieden uns, gleichzeitig noch mal eben schnell zu kochen!
Doch das Problem war, das „schnell“ , war bei geschaetzen 120 Grad im Campervan. Und als ob die Wärme von draussen nicht schon reichte, machten wir im Van noch unseren Kocher an!
Getrieben von den heissen Temperaturen fuhren wir soo schnell wie moeglich weiter, vorbei an zig toten Kängurus am Strassenrand! Haben auf unserem ganzen Trip, hin und zurück, auf 10000 km, sage und schreibe 3!! lebende Kängurus gesehen, aber mindestens 200 tote!!
Diese werden von den ganzen Road Trains zerlegt, die mit 130 km/h und bis zu 5 Anhängern, mit einer Gesamtlänge von 55 Metern über den Highway rasen!
Doch dafür haben wir unzaehlige Kuehe, Schaafe, Kamele und sogar Emus gesehen!
Nach 3 Tagen ohne Dusche, goennten wir uns dann eine Nacht auf einem Camping-Platz unmittelbar neben der Road!
Mitten im Nirgendwo stoppten wir also und guckten dann noch unter sternenklarem Himmel Blair Witch Project! Passend zu der Umgebung! ;-)
Als am naechsten Morgen die Sonne gegen 5 Uhr aufging, goennten wir uns noch eine erfrischende Dusche und dann ging es auch schon weiter Richtung Alice Springs...weitere 900km!
Außer ein paar wild lebenden Pferden die die Strasse kreuzten, unzaehligen toten Kängurus und ein paar toten Kuehen am Strassenrand passierte auf dem Weg nach Alice Springs nichts aussergewoehnliches.
Gegen 15 Uhr erreichten wir dann eeeeeeeeeeeeeeeeeeeendlich nach 5000km fahrt quer durchs australische Outback unser erstes Ziel-->Alice Springs
Kaum angekommen entschieden wir uns auch schon wieder die Aborigini Hochburg zu verlassen in Richtung Uluru (Ayers Rock). Also lagen nun weitere 500km vor uns...mal eben halb durch Deutschland fahren;-)
Auf der Fahrt zum Uluru sahen wir am Strassenrand dann unsere ersten Kamele, wer haette das gedacht, Kamele in Australien...und noch was fuer den IQ-->Australien ist das Land mit den meisten Kamelen;-)
Da wir es verpassten unser Ziel im hellen zu erreichen waren wir noch gezwungen durch die Dunkelheit zu fahren und eins koennen wir sagen, im Outback ist es STOCKFINSTER sobald die Sonne am Horizont verschwindet...zum einen ist die Dunkelheit im Outback wunderschoen, da man einen atemberaubenden Sternenhimmel sehen konnten, aber zum anderen ist es auch brandgefaehrlich wegen der Tiere die die Strasse vor allem in der Nacht kreuzen...
Nichts desto trotz erreichen wir das sog. Ayers Rock Resort unversehrt und waren dann noch gezwungen einen Schlafplatz zu finden! Das hatte dann auch gar nicht so lange gedauert, denn wir uebernachteten einfach auf dem Parkplatz eines Supermarktes...
Nach ein paar „Joke`s“, sinnlosen Maennergespraechen und ein paar Dosen Bier ging es dann ins Bett und die letzte Nacht mit 19 Jahren fuer Martin und Stefan begann.
Der nächste Tag begann angenehm kühl mit Sonnenaufgang auf dem Parkplatz vom einzigen Supermarkt im Outback und durch die Fenster konnten wir auch die von der Sonne angestrahlten Olgas sehen, welche sich ungefähr 50km vom Uluru befinden
Natürlich gab es noch eine Besonderheit an diesem Tag (16.12.2009) vielleicht sagt euch das Datum ja etwas. Wenn nicht ich helfe euch mal kurz HAPPY BIRHTDAY Martin und Stefan. Der erste Geburtstag allein in der weiten Welt, schon etwas besonderes und dann auch noch vorm Uluru.
Wäre schön gewesen wenn Daniel gesungen hätte, aber mussten wir leider verzichten..
Also haben wir dann wieder ein kleines Frühstück genossen bei angenehmen 30 Grad.
Zum Glück hat uns der Van etwas Schatten gespendet so das es auszuhalten war.
Danach haben wir uns aufgemacht zum Uluru/Kata Tjuta National Park.
Es war einfach ein unbeschreibliches Gefühl nach so einer langen fahrt endlich das Ziel vor Augen zu haben. Noch schnell Eintritt bezahlt, 25Doller pro Person. und schon fuhren wir mit dem Van durch den National Park. Im Park waren es noch einmal 15 km bis zum Uluru und 40km bis zu den Kata Tjutas, sodass wir genug Zeit hatten während der Fahrt genügend Fotos zu machen.
Das war er also der Uluru, ein sich in den Farben, staendig, je nach Tageszeit und Sonnenstand, wechselnder Felsbrock, mitten im Nirgendwo! Doch der Mythos Uluru hat auch uns sofort gepackt und ein Foto nach dem Anderen wurde zunaechst im Vorbeifahren geschossen!
Da der Uluru-Climb jedoch aufgrund der hohen Temperaturen bereits morgens um 8 Uhr geschlossen hatte, entschieden wir uns zunaechst zu den Kata Tjutas zu fahren ; ebenfalls eine Gesteinsformation, wie aus dem Boden gestampft!
Trotz ueber 40 Grad und gluehender Hitze, gingen wir zumindest einen kleinen Walk, durch eine Spalte umgeben von zig-Meter hohen Felswaenden!
Wir nutzten die Zeit , um ein bischen auf den Felsen zu posen und den Ausblick ueber das unendliche Outback zu geniessen!
Nachdem unsere Wasservorraete langsam zur Neige gingen und wir auch das Ende des „ Walks“ erreicht hatten, gingen wir zurueck zum Auto, um wieder Richtung Uluru zu fahren!
Dort angekommmen in der Mittagshitze, entschlossen wir uns zunaechst einmal ein BBC, mit dem Ulurur im Hintergrund zu halten! Bei einem guten BBC darf natuerlich auch eines nicht vielen....BIER!
So saßen wir im Campingstuhl in der Rest Area, mit dem Ulurur im Hintergund und Wuerstchen und Bier im Vordergrund!!
Nach diesem wohl einmaligen BBC und einer kurzer Erholung von der Hitze im Culture Park ( dort wird alles wichtige ueber die Kultur der Ureinwohner Australien, sowie deren Kunst erklaert), fuhren wir noch mit dem Auto eine Runde um den Ulurur, um alle Fronten und Farbspiele sehen zu konnen!
Am „Waterhole“ entschieden wir uns abermals zu einem kurzen Walk, der uns vorbei an im Stein gemalten Zeichnungen zum „Waterhole“ fürhte, welches sogar Wasser hatte!
Im Gebüsch dorthin, wurden wir immer wieder von merkwuerdigen Geräuschen erschreckt, welche wir jedoch bis Heute nicht zuordnen koennen ( vlt. Eine der 15 Schlangenarten, die in der Gegend leben sollen!)
Hatten mittlerweile ca. jeder 10 Liter Wasser getrunken und die selber Menge auch wieder ausgeschwitzt, nie zuvor solch eine Hitze erlebt!
Da dies aber wohl einmalig in unserem Leben bleiben wird, machten wir uns trotz der Hitze und allen Umstaenden in Richtung Sunset-Area, um uns die besten Plaetze, fuer das Schauspiel zu sichern ;-)
Nach ca. 2 Stunden langem Warten, verbunden mit dem Aufräumen unseres Campervan und etlichen Bildermotiven, mit dem Ulruru im Hintergund, kam dann das „bezaubernde Schauspiel“ des Uluru bei Sonnenuntergang!
Naja viel gesehen vom Farbenspiel haben wir jedoch nicht, was daran lag, dass mittlerweile Wolken die Sonne verdeckten!
Jedoch waren wir nicht die Einzigen, die das Pech hatten, denn neben uns standen noch 100erte andere Menschen!
So schnell ging der Tag schon wieder rum und wir entschieden uns endlich mal wieder auf einem Camping Platz zu uebernachten ( Dusche, Strom etc ;-) )
Zu unserem Glueck, durften wir da sogar umsonst nächtigen, da der Platz eigtl. schon geschlossen hatte, wir jedoch noch drauf fahren durften! Wahrschienlich das Geburtstagsgeschenk der Campingplatz Betreiber für unsere 2 Geburtstagskinder ( ja Sie hatten immer noch Geburtstag! So genossen wir mal wieder eine Dusche und „feierten“ anschliessend noch ein wenig, wenn man es so nennen kann!
Am nächsten Morgen nahmen wir uns vor, den Sonnenaufgang anzusehen, der mindestens genauso schön sein soll , wie der Untergang, doch the same procedure as the day before, das Wetter spielte mal wieder nicht wirklich mit und so begann es sogar ein wenig zu regnen, fuer uns ein unvorstellbarer Moment nach der Hitze die Tage zuvor!!
Aufgrund des Regens wurde natürlich auch der Uluru Climb geschlossen, da der scheinbar richtig gefährlich sein kann, bei schlechtem Wetter ( bereits 35 Tote beim Auf- oder Abstieg)!
So ging es schon früher wie geplant wieder auf die 52000 km Richtung Sydney, was uns jedoch gar nicht mal so unrecht war, nach den Temperaturen der letzten Tage!
Getrieben von der Sehnsucht nach Sydney versuchten wir so schnell wie moeglich nach „ Hause“ kommen! Am ersten Tag schafften wir ueber 1400km auf der einen Strasse zum Ulurur!
Am naechsten Tag das gleiche Spiel, morgens bei Sonnenaufgang ins Auto, fahren, f ahren, fahren ( und nicht vorankommen) bis weit nach Sonnenuntergang und wieder waren ueber 2100 km geschafft, sodass wir am dritten Tag „nur“ noch ca 1700 km fahren mussten! Quasi mehrt wie die Strecke vom Norden Deutschlands bis zum Süden!:-)
Doch auch diese fahrt hatte irgendwann ein Ende und wir kamen tatsächlich gegen 10 uhr nachts wieder im wahren Leben an! Eine totale Umstellung von kilometerlangem Fahren mit wenigen Autos, zu kilometerlangen Staus mit vielen Autos;-)
Aber wir waren gluecklich wieder da zu sein, auch wenn wir dieses einmalige Erlebnis nicht missen wollen!!
Auf geht’s zu Christmas in Sydney!! yeeewww
Endlich ist der Tag gekommen, endlich mal ans Reisen gehen!
Nächstes Ziel: Uluru, Kata Tjuta, Alice Springs
Doch zuerst einmal musste unser Campervan abgeholt werden, der uns auf unserer Reise (mehr oder weniger gut) begleiten sollte!
Also fuhren wir, Martin, Stefan und Daniel, nach Maroubra! Doch gleich das erste Problem, kein Geld! Hardys Bankkarte wurde gesperrt, aus welchen Gründen auch immer! Zudem hatte unser Boss das Geld noch nicht überwiesen!
Glücklicherweise konnte Martin das Geld vorstrecken, sodass alles klar ging!
Als wir unser Gefährt in Empfang nehmen konnten, aber schon die nächsten „Probleme“!
Die uns zugesicherte Mikrowelle war nicht im Auto, ein Fenster konnte nicht geschlossen werden...Nach dem ersten Theater ging es dann doch noch mit ein wenig Verspätung los!
Noch schnell das wichtigste zum Essen und Trinken für die nächsten Tage gekauft ( Nudeln, Nudeln, mehr Nudeln, Bohnen und nicht zu vergessen Wasser, viel Wasser) bevor es zum ersten Mal auf den australischen Highway ging!!
5200 km lagen vor uns, auf größtenteils menschenleeren Straßen!! yyeeeewwww
Abfahrt 10:00 Uhr
Nach den ersten 2 Stunden, gönnten wir uns dann erst einmal an der Rest Area das erste „Barbie!“
nach 3-4 Stunden Fahrt kamen wir langsam in die Gegenden, in denen man froh sein kann, alle 30 Min mal ein Auto zu sehen!
Kurz vor dem Einnicken am Steuer, kreuzten plötzlich geschätzte 500 Kühe, getrieben von Hunden, den Highway!
Endlich unsere erste Begegnung mit Tieren auf der Fahrt... und es sollte nicht die letzte bleiben!
Nach 17 Stunden Fahrt sollte dies genügen für den ersten Tag! Unsere erste Unterkunft war ein Parkplatz unmittelbar neben einer Rest Area in Narranda!
Noch schnell paar Nudeln warm gemacht und ab in die „Betten“
Martin hatte das große Los gezogen und durfte oben schlafen!
Die erste Nacht wurde jedoch gegen 4 Uhr am Morgen gestört, als es plötzlich anfing zu regnen , wie wir dachten! Wie sich allerdings herausstelle, war das nur die Sprenkelanlage für die Wiese direkt neben uns!
Somit „regnete“ es ab 4 Uhr für die nächsten 2 Stunden alle 17 Sekunden auf unseren Campervan! Einziger Vorteil, wir hatten die Waschanlage gespart!
Tag 2:Am nächsten Morgen ( Sonntag)um 6 Uhr ging es dann nach kleinem Fruehstueck auf die naechste Etappe! Es waren nun nur noch geschaetzte 3300km!
Wir befanden uns nun westlich von Sydney!
Und obwohl wir noch nicht wirklich im Outback waren, sahen wir schon jetzt so gut wie keine Menschen mehr! Zudem wurde es immer heisser! Doch verglichen mit dem was wir noch erleben sollte, war das noch Luxus!
Somit verbrachten wir wieder einen relativ ereignisfreien Tag bis Abends auf dem Highway, ohne es richtig weit gebracht zu haben! Getankt hatten wir mittlerweile trotzdem schon 6 Mal! Australien ist einfach unvorstellbar gross!
Ab dem Zweiten Tag begannen wir, den Tag in Fahrerschichten einzuteilen! Diejenigen, die nicht fahren mussten, hatten Zeit sich im hinteren Bereich des Campervans, der sogenannten Spielwiese auszutoben!
Unser naechster Nachtplatz war ein Mc Donalds Parkplatz!
Eigentlich hatten wir vor direkt am Meer zu schlafen, doch nun bemerkten wir, was die Australier damit meinen, wenn Sie vor den Fliegen und Muecken warnen!
Innerhalb von wenigen Sekunden ausserhalb vom Van, wurden wir regelrecht zerstochen und entschieden uns, bisschen mehr Innerorts am Mc Donald zu schlafen!
Naechster Tag, selbes Programm!
Aufstehen, Frühstücken und weiterfahren! Heute ging es dann ins „richtige“ Outback! Nur nuch eine Strasse bis zu unserem Ziel, doch das Problem war, wir hatten noch 1400km auf dieser einen Strasse vor uns! Und nun wurde es richtig heiß! Mittags mussten wir dann mal wieder Tanken und entschieden uns, gleichzeitig noch mal eben schnell zu kochen!
Doch das Problem war, das „schnell“ , war bei geschaetzen 120 Grad im Campervan. Und als ob die Wärme von draussen nicht schon reichte, machten wir im Van noch unseren Kocher an!
Getrieben von den heissen Temperaturen fuhren wir soo schnell wie moeglich weiter, vorbei an zig toten Kängurus am Strassenrand! Haben auf unserem ganzen Trip, hin und zurück, auf 10000 km, sage und schreibe 3!! lebende Kängurus gesehen, aber mindestens 200 tote!!
Diese werden von den ganzen Road Trains zerlegt, die mit 130 km/h und bis zu 5 Anhängern, mit einer Gesamtlänge von 55 Metern über den Highway rasen!
Doch dafür haben wir unzaehlige Kuehe, Schaafe, Kamele und sogar Emus gesehen!
Nach 3 Tagen ohne Dusche, goennten wir uns dann eine Nacht auf einem Camping-Platz unmittelbar neben der Road!
Mitten im Nirgendwo stoppten wir also und guckten dann noch unter sternenklarem Himmel Blair Witch Project! Passend zu der Umgebung! ;-)
Als am naechsten Morgen die Sonne gegen 5 Uhr aufging, goennten wir uns noch eine erfrischende Dusche und dann ging es auch schon weiter Richtung Alice Springs...weitere 900km!
Außer ein paar wild lebenden Pferden die die Strasse kreuzten, unzaehligen toten Kängurus und ein paar toten Kuehen am Strassenrand passierte auf dem Weg nach Alice Springs nichts aussergewoehnliches.
Gegen 15 Uhr erreichten wir dann eeeeeeeeeeeeeeeeeeeendlich nach 5000km fahrt quer durchs australische Outback unser erstes Ziel-->Alice Springs
Kaum angekommen entschieden wir uns auch schon wieder die Aborigini Hochburg zu verlassen in Richtung Uluru (Ayers Rock). Also lagen nun weitere 500km vor uns...mal eben halb durch Deutschland fahren;-)
Auf der Fahrt zum Uluru sahen wir am Strassenrand dann unsere ersten Kamele, wer haette das gedacht, Kamele in Australien...und noch was fuer den IQ-->Australien ist das Land mit den meisten Kamelen;-)
Da wir es verpassten unser Ziel im hellen zu erreichen waren wir noch gezwungen durch die Dunkelheit zu fahren und eins koennen wir sagen, im Outback ist es STOCKFINSTER sobald die Sonne am Horizont verschwindet...zum einen ist die Dunkelheit im Outback wunderschoen, da man einen atemberaubenden Sternenhimmel sehen konnten, aber zum anderen ist es auch brandgefaehrlich wegen der Tiere die die Strasse vor allem in der Nacht kreuzen...
Nichts desto trotz erreichen wir das sog. Ayers Rock Resort unversehrt und waren dann noch gezwungen einen Schlafplatz zu finden! Das hatte dann auch gar nicht so lange gedauert, denn wir uebernachteten einfach auf dem Parkplatz eines Supermarktes...
Nach ein paar „Joke`s“, sinnlosen Maennergespraechen und ein paar Dosen Bier ging es dann ins Bett und die letzte Nacht mit 19 Jahren fuer Martin und Stefan begann.
Der nächste Tag begann angenehm kühl mit Sonnenaufgang auf dem Parkplatz vom einzigen Supermarkt im Outback und durch die Fenster konnten wir auch die von der Sonne angestrahlten Olgas sehen, welche sich ungefähr 50km vom Uluru befinden
Natürlich gab es noch eine Besonderheit an diesem Tag (16.12.2009) vielleicht sagt euch das Datum ja etwas. Wenn nicht ich helfe euch mal kurz HAPPY BIRHTDAY Martin und Stefan. Der erste Geburtstag allein in der weiten Welt, schon etwas besonderes und dann auch noch vorm Uluru.
Wäre schön gewesen wenn Daniel gesungen hätte, aber mussten wir leider verzichten..
Also haben wir dann wieder ein kleines Frühstück genossen bei angenehmen 30 Grad.
Zum Glück hat uns der Van etwas Schatten gespendet so das es auszuhalten war.
Danach haben wir uns aufgemacht zum Uluru/Kata Tjuta National Park.
Es war einfach ein unbeschreibliches Gefühl nach so einer langen fahrt endlich das Ziel vor Augen zu haben. Noch schnell Eintritt bezahlt, 25Doller pro Person. und schon fuhren wir mit dem Van durch den National Park. Im Park waren es noch einmal 15 km bis zum Uluru und 40km bis zu den Kata Tjutas, sodass wir genug Zeit hatten während der Fahrt genügend Fotos zu machen.
Das war er also der Uluru, ein sich in den Farben, staendig, je nach Tageszeit und Sonnenstand, wechselnder Felsbrock, mitten im Nirgendwo! Doch der Mythos Uluru hat auch uns sofort gepackt und ein Foto nach dem Anderen wurde zunaechst im Vorbeifahren geschossen!
Da der Uluru-Climb jedoch aufgrund der hohen Temperaturen bereits morgens um 8 Uhr geschlossen hatte, entschieden wir uns zunaechst zu den Kata Tjutas zu fahren ; ebenfalls eine Gesteinsformation, wie aus dem Boden gestampft!
Trotz ueber 40 Grad und gluehender Hitze, gingen wir zumindest einen kleinen Walk, durch eine Spalte umgeben von zig-Meter hohen Felswaenden!
Wir nutzten die Zeit , um ein bischen auf den Felsen zu posen und den Ausblick ueber das unendliche Outback zu geniessen!
Nachdem unsere Wasservorraete langsam zur Neige gingen und wir auch das Ende des „ Walks“ erreicht hatten, gingen wir zurueck zum Auto, um wieder Richtung Uluru zu fahren!
Dort angekommmen in der Mittagshitze, entschlossen wir uns zunaechst einmal ein BBC, mit dem Ulurur im Hintergrund zu halten! Bei einem guten BBC darf natuerlich auch eines nicht vielen....BIER!
So saßen wir im Campingstuhl in der Rest Area, mit dem Ulurur im Hintergund und Wuerstchen und Bier im Vordergrund!!
Nach diesem wohl einmaligen BBC und einer kurzer Erholung von der Hitze im Culture Park ( dort wird alles wichtige ueber die Kultur der Ureinwohner Australien, sowie deren Kunst erklaert), fuhren wir noch mit dem Auto eine Runde um den Ulurur, um alle Fronten und Farbspiele sehen zu konnen!
Am „Waterhole“ entschieden wir uns abermals zu einem kurzen Walk, der uns vorbei an im Stein gemalten Zeichnungen zum „Waterhole“ fürhte, welches sogar Wasser hatte!
Im Gebüsch dorthin, wurden wir immer wieder von merkwuerdigen Geräuschen erschreckt, welche wir jedoch bis Heute nicht zuordnen koennen ( vlt. Eine der 15 Schlangenarten, die in der Gegend leben sollen!)
Hatten mittlerweile ca. jeder 10 Liter Wasser getrunken und die selber Menge auch wieder ausgeschwitzt, nie zuvor solch eine Hitze erlebt!
Da dies aber wohl einmalig in unserem Leben bleiben wird, machten wir uns trotz der Hitze und allen Umstaenden in Richtung Sunset-Area, um uns die besten Plaetze, fuer das Schauspiel zu sichern ;-)
Nach ca. 2 Stunden langem Warten, verbunden mit dem Aufräumen unseres Campervan und etlichen Bildermotiven, mit dem Ulruru im Hintergund, kam dann das „bezaubernde Schauspiel“ des Uluru bei Sonnenuntergang!
Naja viel gesehen vom Farbenspiel haben wir jedoch nicht, was daran lag, dass mittlerweile Wolken die Sonne verdeckten!
Jedoch waren wir nicht die Einzigen, die das Pech hatten, denn neben uns standen noch 100erte andere Menschen!
So schnell ging der Tag schon wieder rum und wir entschieden uns endlich mal wieder auf einem Camping Platz zu uebernachten ( Dusche, Strom etc ;-) )
Zu unserem Glueck, durften wir da sogar umsonst nächtigen, da der Platz eigtl. schon geschlossen hatte, wir jedoch noch drauf fahren durften! Wahrschienlich das Geburtstagsgeschenk der Campingplatz Betreiber für unsere 2 Geburtstagskinder ( ja Sie hatten immer noch Geburtstag! So genossen wir mal wieder eine Dusche und „feierten“ anschliessend noch ein wenig, wenn man es so nennen kann!
Am nächsten Morgen nahmen wir uns vor, den Sonnenaufgang anzusehen, der mindestens genauso schön sein soll , wie der Untergang, doch the same procedure as the day before, das Wetter spielte mal wieder nicht wirklich mit und so begann es sogar ein wenig zu regnen, fuer uns ein unvorstellbarer Moment nach der Hitze die Tage zuvor!!
Aufgrund des Regens wurde natürlich auch der Uluru Climb geschlossen, da der scheinbar richtig gefährlich sein kann, bei schlechtem Wetter ( bereits 35 Tote beim Auf- oder Abstieg)!
So ging es schon früher wie geplant wieder auf die 52000 km Richtung Sydney, was uns jedoch gar nicht mal so unrecht war, nach den Temperaturen der letzten Tage!
Getrieben von der Sehnsucht nach Sydney versuchten wir so schnell wie moeglich nach „ Hause“ kommen! Am ersten Tag schafften wir ueber 1400km auf der einen Strasse zum Ulurur!
Am naechsten Tag das gleiche Spiel, morgens bei Sonnenaufgang ins Auto, fahren, f ahren, fahren ( und nicht vorankommen) bis weit nach Sonnenuntergang und wieder waren ueber 2100 km geschafft, sodass wir am dritten Tag „nur“ noch ca 1700 km fahren mussten! Quasi mehrt wie die Strecke vom Norden Deutschlands bis zum Süden!:-)
Doch auch diese fahrt hatte irgendwann ein Ende und wir kamen tatsächlich gegen 10 uhr nachts wieder im wahren Leben an! Eine totale Umstellung von kilometerlangem Fahren mit wenigen Autos, zu kilometerlangen Staus mit vielen Autos;-)
Aber wir waren gluecklich wieder da zu sein, auch wenn wir dieses einmalige Erlebnis nicht missen wollen!!
Auf geht’s zu Christmas in Sydney!! yeeewww
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